Der Einfluss des Betriebsrats auf die Vermeidung psychischer Fehlbelastungen

Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen verursachen jährliche Kosten in Milliardenhöhe. Neben den finanziellen Verlusten entstehen für die Unternehmen auch erhebliche Probleme durch den Produktivitätsausfall. Kollegen müssen die Arbeit abfangen und sind dann selbst teilweise überlastet. Darüber hinaus sind neue Stellen in Zeiten des Fachkräftemangels schwer zu besetzen. Die Betroffenen stehen nicht selten vor dem finanziellen und persönlichen Ruin.

Um diese Entwicklungen zu stoppen, ist vor allem die Prävention, das Vermeiden psychischer Fehlbelastungen, wichtig. Hierbei sind alle Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gefragt. Auf den Betriebsrat kommen hierbei vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zu.

Der Betriebsrat hat fundierte, langjährige Erfahrungen in dem entsprechenden Unternehmen und der zugehörigen Branche. Als Interessensvertretung ist er in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu beteiligen. Im Rahmen seines Mitbestimmungsrechtes kann er maßgeblich an der Verbesserung der Arbeitsschutzmaßnahmen mitwirken.

Wie bringen Sie sich als Betriebsrat zielführend ein? Wie können Sie praxistaugliche Lösungswege finden? Wie können Sie souverän mit psychischen Belastungen in der modernen Arbeitswelt umgehen und  können so zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Kollegen beitragen?

In diesem Seminar wird der aktuelle Kenntnisstand zu psychischen Belastungen dargestellt. Neben den rechtlichen Vorgaben werden Handlungsstrategien zu einem gesundheitsförderlichen Umgang mit Stress dargelegt. Aufbauend auf diesen fundierten Kenntnissen werden praxiserprobte Lösungswege für eine sinnvolle Integration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung vorgestellt. Im Erfahrungsaustausch haben Sie die Möglichkeit, anhand von Fallbespielen probate Lösungen zu diskutieren.

Inhalte

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